Die Entwicklung der Strompreise

Die Entwicklung der Strompreise befindet sich in einem ständigen Aufwärtstrend. Hinzu kommt dass sie deutschen Strompreise auch innerhalb Europas vergleichsweise hoch sind.

Das Ziel der Liberalisierung des Strommarktes war es hingegen, die Preise durch den steigenden Wettbewerb zu senken. Auch wenn die Preise zunächst gefallen sind, kam es dennoch zu einer erneuten Monopolstellung von vier großen Anbietern. Das Ergebnis: Die Preise waren noch höher als vor der Liberalisierung.

Zusammensetzung des Strompreises

Doch wie setzt sich der Strompreis eigentlich zusammen? Wesentliche Faktoren, die den Strompreis festlegen, und aus denen sich dieser  ergibt, sind 40 Prozent Steuern und Abgaben, ungefähr 35 Prozent Netzkosten und Kosten für die Stromerzeugung. Da durch den Verkauf von Strom kaum Gewinne durch die Vertreiber erzielt werden, kann man sagen, dass diese Faktoren im Wesentlichen den Strompreis bestimmen.

Gründe für die Entwicklung

Die Preise für den Strom sind in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Doch woran liegt das eigentlich? Zum einen nutzen die Verbraucher immer mehr elektrische Geräte, so dass der Verbrauch an Strom gestiegen ist. Außerdem sind die Importpreise für den Strom deutlich in die Höhe geklettert und sind um mehr als Doppelte gestiegen. Diese beiden Faktoren begründen mitunter die erhöhten Preise.

Kartellrecht

Um eine völlig willkürliche Preisentwicklung seitens der Anbieter zu unterbinden, kann sich das Bundeskartellamt seit dem 1. Januar 2008 auf das neue Kartellrecht berufen.

Im laufenden Jahr 2009 wollen die Bundesnetzagentur und die Landesbehörden alle deutschen Netzbetreiber überprüfen und bewerten. Jetzt gilt es nur noch abzuwarten, wie sich die Preise weiterhin entwickeln werden.